(Abstimmung 2005)
Liebe Sechsheldener Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Ihre Meinung ist uns wichtig!
Unser Dorf braucht endlich ein eigenes Wappen!
Der “Arbeitskreis Dorferneuerung” stellt hier 3 Wappenentwürfe
für Sechshelden vor.
Kreuzen Sie Ihren Favoriten an und geben Sie dieses Faltblatt
bis 31. Januar ´05 bei einer der folgenden Adressen ab:
Filiale der Bezirkssparkasse, Metzgerei Röder, Filiale der
Volksbank, Metzgerei Schreull, SPAR-Silke Pulverich,
Bäckerei Kopanka, Erwin Klein, Hofstr. 3, Erich Cuntz, Hofstr. 6
Das Ergebnis dieser Meinungsumfrage veröffentlichen wir im
nächsten Gemeindebrief bzw. in der Tageszeitung.
Vielen Dank für ihre Mitarbeit
Der Arbeitskreis Dorferneuerung
Der geschichtliche Hintergrund zu den gezeigten Symbolen:
3 Seeblätter: Wappen der Herren von Haiger (1337) von der Burg Haiger, auf der sie von 1158 bis 1511 sesshaft waren. Ihnen gehörte von 1457 bis 1612 ein- oder mehrere Höfe in Sechshelden.
Der Widderkopf: Wappen der Herren von Eibach, sesshaft von 1358 bis 1392 in Eibach.1374 gehörte ihnen ein Hof in Sechshelden.
Das Lamm Gottes: Wappen des Klosters Keppel bei Hilchenbach/Siegerland, gegründet 1239 durch Ritter von dem Hain. Das Kloster hatte 1612 Hof und Besitz in Sechshelden.
Hammer und Schlegel: Bis heute Zunftzeichen der Bergleute. Seit 1539 gab es eine Hütte in Sechshelden. Seit 1727 war die Kupfererzgrube ´Klangstein` in Betrieb. Insgesamt wurden in Sechshelden 16 Gruben betrieben. Als letzte die Grube ´Haasenfeld` 1892.
Das Rad: Symbolisch als Eisenbahn- oder Mühlrad zu sehen. Beide haben in Sechshelden eine lange fundierte Tradition. Fast in jeder Sechsheldener Familie gab und gibt es ´Eisenbahner`. Sechsheldener Mühlen waren über Jahrhunderte im weiten Umfeld als Farb- und Getreidemühlen bekannt.
Die Dill: Sie gibt unserer Region den Namen. Dargestellt im Wappen durch ein symbolisches “S” für Sechshelden.
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