Dieses Gebäude war ursprünglich eine Getreidemühle in Würgendorf, die 1726 von dem Müller Daniel Klein dort abgebaut und „im Weidchen”, gegenüber der Gastwirtschaft Held, wieder aufgebaut wurde. Damals beschrieb die Dill zwischen der „Langen Wiese” und dem „Weidchen” einen großen Bogen, in den ein Wehr eingelassen war. Hier wurde über einen Mühlgraben das Wasser für den Betrieb des Mühlrades unmittelbar über der Bleichwiese (siehe Pos. 8) wieder in die Dill geleitet. Irgendwann begann man dann Roteisenstein, Schwarzschiefer und Grünerde zu Pulver zu vermahlen. Daher die Bezeichnung „Farbmühle”. Die Mühle wurde vor dem 2. Weltkrieg nach rund 200 Jahren stillgelegt.
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